Und in Kürze folgt: Fotos vom ersten Konzert im wirklich echten New York.


Und in Kürze folgt: Fotos vom ersten Konzert im wirklich echten New York.


Wird das im Hause Element of Crime jetzt Usus, dass Studioalben mit Gold ausgezeichnet werden? Tendenziell ja. ”Mittelpunkt der Welt” von 2005 hatte Pi mal Daumen zwei Jahre gebraucht, um den Status zu erreichen. Mit “Immer da wo Du bist bin ich nie” viertelte man die Zeit, um gleiches zu erreichen. Wer viertelte die Zeit? Die Frage ist leicht beantwortet, denn die “Goldene Schallplatte” ist ein Auszeichnung für Verkaufzahlen. Der Dank für die Vergoldung des Werdegangs von Element of Crime geht demnach an ein überzeugtes Publikum, das bereit ist, einen Longplayer tatsächlich käuflich zu erwerben. Okay Fans, die Band hat es euch aber auch leicht gemacht. Brilliantes Album.
“Gold” freut alle Beteiligten. Leute, die an der Produktion beteiligt waren und nicht zuletzt die Band selbst. Am mild sommerlichen Abend des 23. August traf sich die Bagage in der schönen, neuen Berliner Location “Rio Grande”, deren Spree-Terasse zum Plausch mit lecker Essen und Trinken einlud. Perfekt. Und natürlich, der Preis! Der wurde selbstverständlich auch noch verliehen! Beweisfoto ”Gruppe nach Übergabe” anbei.
Am 5. Juli feierten Vertigo und Sportfreunde Stiller im Berliner “Freischwimmer” Platin für das Album “MTV Unplugged in New York”. Und so sah das aus:

Vertigo war am vergangenen Dienstag zu Gast beim Madsen Videodreh zur neuen Single “Mein Herz bleibt hier”. Bei 30 Grad ging es raus aus Berlin über die Müggelheimer Straße, über den Müggelheimer Damm in die Müggellandstraße, am Müggelturm vorbei und natürlich am kleinen und großen Müggelsee, und durch Müggelheim durch in eine kleine Schrebergartenkolonie im Wald. Für euch gibt es hier schon die ersten Impressionen des zweitätigen Drehs zu sehen. Alles andere ist noch streng geheim….
Mit Vertigo TV waren wir bei Rock am Ring, hier eine kleine Audio-Visuelle Zusammenfassung. Was die einzelnen Künstler schon auf Festivals erlebten & ob sie Tipps für Euch haben, erfahrt ihr hier in den nächsten Tagen.
Vertigo TV 41 — Rock Im Park Special 2010 mit Jan… – MyVideo
Eine empfehlenswerte Berliner Location zum gemeinsamen Anschauen und Feiern von WM-Spielen ist das Hotel Michelberger, gerade mal einen Steinwurf vom Vertigo Headquarter entfernt. Dort nutzte am 23.06. Michael Squire die Gelegeinheit, bei guter Gesellschaft und leckeren Grillspezialitäten für die musikalische Einstimmung auf das Spiel Australien gegen Serbien zu sorgen. Das passt, denn Michael, eigentlich wohl eher leidenschaftlicher Weltenbummler als Lokalpatriot, kommt ursprünglich aus dem australischen Perth. Man darf unterstellen, dass Michaels Herz für die gut gelaunten Aussies schlägt. Mit Gruß an Michael sei gesagt: Auch wenn die Socceroos am Ende gegen die klugen, serbischen Weißen Adler unterlagen, in Sachen Musik und Savoir vivre holte Australien an diesem Abend vorzeitig den Titel.
Schon gewusst? Vertigo Berlin ist ein Label. Mit allem Pipapo, den so eine Plattenfirma so braucht. Und dazu gehören natürlich auch seltene Firmanausflüge. Aber weniger wegen ihrer Seltenheit, sondern vielmehr wegen des Anlasses war die Fahrt zu dem Volbeat-Konzert in Prag besonders wertvoll. Denn nach dem gefeierten Konzert der frisch gesignten Band, konnte man geschlossen wie selten und stolz wie Bolle zum gemeinsamen Meet&Greet und Signing-Foto zusammenkommen. Einfach unvergesslich: Exit Chmelnice Music Hall in Prag.
Eigentlich ein guter Gedanke, bereits am zweiten WM-Tag eine erste Auszeit vom einlullenden Testton des Sommers zu nehmen und dem Vuvuzela-Grundrauschen etwas kompakt portionierte Live-Beschallung entgegenzusetzen.
Das Festivalmotto “Die neuen DeutschPoeten” schien zwar eine dubiose Kategorie, die in meiner Wunschliste neu zu etablierender Musikgattungen nicht vor Platz 700 auftaucht, aber das Line-Up war respektabel. Und außerdem stand die Frage im Raum, wie sich Madsen trotz der verletzten Hand von Mannschaftskapitän Sebastian auf der Bühne präsentieren würden.
Doch vordem lockte die Ablenkung: Der Eingang zum Konzertraum im Astra wurde links außen von einem Doppelpack TV-Bildschirme flankiert, das einen fortwährend daran erinnerte, dass ja Fußball-WM ist. Und, schlimmer noch, ein paar Schritte weiter wartete das 11 Freunde-WM Quartier mit Großleinwand. Kurzum: Erbarmungslose Bedingungen für Bands, die nicht per se auf unsere uneingeschränkte Blutsbrüdertreue hoffen können. Bereits nach wenigen Takten tauschte ich mit Vertigo-Rainer einen “Eher nich, oder?”-Blick aus, um wieder hurtig ins Vuvuzela-Dröhnen einzutauchen.
Deshalb allein ein Wort zu Madsen (denn ansonsten wüssten wir wohl nur über die Ähnlichkeiten von US-Fußballern mit gewissen Größen der Pop-Szene daherzuseiern oder tollpatschige Grapschbewegungen bedauernswerter Torwarte nachzustellen): Madsen sind sehr groß geworden. Im Grunde genommen schon zu groß für die Bühne des Astra, auf der der Bewegungsdrang der Akteure seltsam eingepfercht wirkte. Vermutlich ist da zurzeit OpenairStage-Größe Mindestanforderung.
Kein Wunder, weil neben dem Platz für den grundsoliden Ersatzgitarristen auch noch einiger Raum benötigt wird, den Sebastian Madsen in seiner Rolle als instrumentloser Frontmann ausspielt. Natürlich wünschen wir ihm schnellstmöglich unbeschwerte Vollbeweglichkeit bis in die letzte Faser seiner malträtierten Hand, aber so ganz ohne Gitarre – das hatte schon eine zusätzlich erfrischende Entertainment-Komponente. Nicht nur wegen des Wassers, das von Sebastian großzügig über das aufnahmebereite Publikum und Digitalkameras verteilt wurde.
Gleiches Lob gilt den Stücken vom “Labyrinth”-Album, deren Hymnentauglichkeit und Mitsingqualitäten sich doch erst live vollends offenbaren. Alle Sorge, die ab und an am Verschwurbelten nippenden Songs des neuen Albums könnten die raue Inbrunst des Gesamteindrucks trüben, kehrte sich ins Gegenteil um. Die Ausflüge zu den bereits ausgemachten Hits der Band waren zur Stimmungssteigerung gar nicht mehr zwingend vonnöten, sondern lediglich willkommene Dreingabe.
Fazit des Abends: 90 Minuten Unentschieden, 60 Minuten Sieger. Unterm Strich sehr unterhaltsam.